| Alle 19 Stunden ein Einsatz |
|
|
| Montag, den 13. Februar 2012 um 06:33 Uhr |
|
Bis zum Sonntagabend wurden die Kameradinnen und Kameraden bereits zu 53 Einsätzen in 43 Tagen gerufen. Das entspricht einem statistischen Rhythmus von nur 19 Stunden, in dem die Kameradinnen und Kameraden ihre berufliche oder familiäre Umgebung verlassen müssen, um anderen Menschen in Not zu helfen. Neben den häufigen Brandmeldeanlagen (18 Alarmierungen) stand insbesondere die technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen im Mittelpunkt der Tätigkeit (10 Einsätze). Dabei wurden mehrere Menschen gerettet und ausgelaufene Betriebsstoffe gebunden. Die Tauchergruppe und der GABC-Zug waren ebenfalls mit mehreren Einsatzlagen beschäftigt. So konnte die Tauchergruppe im ersten Einsatz des Jahres eine Person nur noch tot aus einem Teich in Bad Hersfeld bergen. Die Messgruppe des GABC-Zuges überprüfte die Gefährdung der Bevölkerung nach einem Buttersäureanschlag in Bad Hersfeld. Glücklicherweise konnte dort nur eine Geruchsbelästigung festgestellt werden.
Gleichzeitig wird damit deutlich, wie wichtig die Gewinnung von Nachwuchs gerade für die Zukunft wird. Nur mit einem deutlichen Ausbau der Einsatzkräfte kann es langfristig gelingen, die hohen Einsatzzahlen zu bewältigen, wenn man die Feuerwehr in dieser Form erhalten möchte. Für die Kernstadt bedeutet das, eine Zahl von 150 Einsatzkräften in beiden Dienstgruppen zu erreichen. Dazu wird die Kernstadt regelmäßige Informationsveranstaltungen für interessierte Bad Hersfelder Frauen und Männer anbieten, an denen über die Arbeit in der Kernstadtfeuerwehr berichtet wird. In einem lockeren Rahmen werden die Aufgabenfelder der Feuerwehr vorgestellt und ein offenes Gespräch mit der Feuerwehr wird möglich sein. Der Termin für eine erste Informationsveranstaltung ist der 23. März 2012. |















