Banner
Banner
amazon.de
amazon.de
Dem Mausarm keine Chance geben Drucken E-Mail
Mittwoch, den 22. Februar 2012 um 12:47 Uhr
Dr. Burkhard Mai (Foto: Florian Funck/nh)Kassel. Allem Fortschritt zum Trotz hat auch die heutige Arbeitswelt ihre typischen Probleme. Eines davon ist der Mausarm oder genauer gesagt: das RSI-Syndrom (repetitve strain injury). Zu gut deutsch: Verletzung durch wiederholte Belastung.   Der Mausarm hat laut Aussage von Dr. Burkhard Mai, Leiter der Orthopädischen Rheumatologie der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel, nicht nur mit einer Tätigkeit am PC und dem Bedienen der Maus zu tun.

„Die Kombination aus starker Konzentration auf das, was wir machen und immer wiederkehrender, leichter wie monotoner Bewegung sind die Auslöser des RSI-Syndroms. Deshalb kommen in unsere Sprechstunde am häufigsten Menschen, die einen PC-Arbeitsplatz haben, aber auch solche, die an einer Maschine arbeiten.

Was passiert?


Durch die volle Aufmerksamkeit auf die Arbeit und die einseitigen Belastungen verkrampfen sich Sehnen und Muskeln des Unter- und Oberarms bis hin zum Nacken und den Schultern. Was mit einem leichten Zwicken oder Kribbeln beginnt, kann auf Dauer vielfältige Probleme hervorrufen - von Muskelentzündungen und Steife der Finger oder der Hand bis hin zu Sensibilitätsstörungen, Kopfschmerz und Nackenverspannungen.

Die Monotonie durchbrechen

Doch es muss nicht so weit kommen. Denn es ist ganz einfach, Verkrampfungen und damit Schmerzen und Beeinträchtigungen entgegenzuwirken. „Regelmäßig eine Pause einlegen, aufstehen, dabei alle Gelenke und Muskeln durchbewegen und die Schultern bewusst hängen lassen, hilft schon gut“, so Oberarzt Dr. Burkhard Mai. Wenn man darüber hinaus in seiner Freizeit Sport treibt, ist noch mehr gewonnen. Der springende Punkt ist, die Monotonie zu durchbrechen. So können sich Verspannungen und Verkrampfungen nicht festbeißen.

Arbeitsplatz optimieren

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Einrichtung des Arbeitsplatzes. PC-Nutzer sollten ihren Bildschirm etwas tiefer als auf Augenhöhe platzieren, Unter- und Oberarm sollten einen rechten Winkel bilden und schließlich die Maus nicht zu weit weg liegen. Das gute alte Zehn-Finger-Schreib-System bringt alle Finger in Bewegung und vermeidet die Überbeanspruchung eines einzelnen Fingers. Auch sollte man nicht nur vorne auf der Stuhlkante sitzen, als sei man „auf dem Sprung“, sondern die gesamte Sitzfläche in Anspruch nehmen, sich anlehnen und aufrecht sitzen. Im Handel gibt es außerdem sogenannte Unterarmstützen, die ebenfalls Muskeln und Sehnen entlasten.

Was tun, wenn's zu spät ist?

Manchmal werden die Beschwerden jedoch chronisch. „In diesen Fällen verordnen wir Physiotherapie und beispielsweise Elektrotherapie. Außerdem empfehlen wir Entspannungstechniken“, sagt der Arzt für Chirurgie, Orthopädie und Rheumatologie. Natürlich verordnet er auch entzündungshemmende und Muskeln entspannende Medikamente. „Medikamente lindern allerdings nur den Schmerz, beseitigen jedoch nicht die Ursachen. Das Wichtigste ist, die alten Gewohnheiten zu ändern.“ (Claudia Daß)

Ansprechpartner
Dr. Burkhard Mai
Leiter der Orthopädischen Rheumatologie
der Vitos Orthopädischen Klinik Kassel
Wilhelmshöher Allee 345
34131 Kassel
Tel: 0561/3084-0
Share
 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Werbung

Banner
Banner

Werbung

Banner
Banner
Banner

Die neuesten Leser-Kommentare

Werbung

Banner

© Wasser- und Schiffahrtsamt: Edersee Staumauer

webcam

Werbung

Banner

Werbung

Fanta 4 Tickets bei www.eventim.de Tutanchamun Tickets bei www.eventim.de
Rock im Park Tickets bei www.eventim.de

Andre Rieu Tickets bei www.eventim.de
Atze Schröder Tickets bei www.eventim.de

Städtesuche:

0. Eventcharts - 170x214

Eventsuche:

Werbung

Banner
Banner
Valid XHTML & CSS | Template Design ah-68 | Copyright © 2009 by NH24